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Arthrosetherapie

Arthrosetherapie ist unter anderem mit folgenden Verfahren möglich:

1. MBST
2. Hyaluronsäure
3. Akupunktur
4. Low-Level-Laser

1. MBST

Die MBST®-KernspinResonanzTherapie arbeitet auf dem gleichen Prinzip der aus der Diagnostik bekannten Magnetresonanz-Tomographie (MRT). Das Verfahren wurde mit dem Ziel entwickelt, den körpereigenen Zellstoffwechsel zu aktivieren, um damit eine Regeneration von defektem Knorpel- oder Knochengewebe
zu ermöglichen. Während einer Behandlung findet kein äußerer Eingriff in den Körper statt.

Mögliche Anwendungsgebiete der MBST®-KernspinResonanzTherapie

Die MBST®-KernspinResonanzTherapie kann unter der Voraussetzung einer umfangreichen
ärztlichen Diagnose bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

Arthrose (Gelenkverschleiß)* in:

• in Hüft- und Kniegelenken
• in Schulter- und Ellenbogengelenken
• in Fuß- und Sprunggelenken
• der kleinen Wirbelgelenke
• bei Polyarthrosen

Weitere Anwendungsoptionen nach Absprache können sein:

• Bandscheibenverschleiß*
• Osteoporose*
• chronische Rückenbeschwerden*
• Knochennekrosen, Durchblutungsstörungen der Knochen*
• nach Sport- und Unfallverletzungen mit Beteiligung der Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen oder Bänder*
• nach Knochenbrüchen*
• Bänder- und Sehnenbeschwerden*

Behandlungsablauf

Die Methode kann, je nach spezifischer Diagnose, in fünf, sieben oder neun einstündigen
Sitzungen genutzt werden. Von Patienten wird das Verfahren als angenehm empfunden, da sie
währenddessen entspannt sitzen oder liegen können.
Diese schonende Methode erfolgt ohne Operation, ist schmerzfrei und bislang sind keine
Nebenwirkungen aufgetreten.
Weiter Information* unter www.MBST.de

*Verbraucherhinweis
Die MBST®-Kernspinresonanztherapie ist eine innovative, alternative Behandlungsmethode. Die
Anwendung und Therapieempfehlung der MBST® erfolgt ausschließlich nach fachärztlicher
Diagnose. Fragen zur Wirksamkeit der Therapie und zu den Anwendungsbereichen können Sie
im Beratungsgespräch mit dem Facharzt klären. Die MBST® ist derzeit kein Bestandteil des
Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Private Versicherungsträger,
Zusatzkassen und Berufsgenossenschaften übernehmen nach Facharztgutachten in vielen
Fällen nach Zustimmung durch deren medizinischen Dienst die Behandlungskosten ganz oder
anteilig. Vertreter der Schulmedizin sehen diese Therapie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit als
“wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert” an.



2. Hyaluronsäure

Arthrose ist eine Verschleißerscheinung der Gelenke
(Knie, Hüften, Schulter, Sprunggelenk, Fingergelenke, etc.),
die zu Schmerzen führt.

Hyaluronsäure ist Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und ist
wesentlich für das Abdämpfen von Stößen, Schmierung
des Gelenkes und den Schutz vor Knorpelabrieb verantwortlich.

Altersbedingt verringert sich die Menge an Hyaluronsäure
und damit ihre Funktion!

Durch Gabe von synthetischer Hyaluronsäure wird die Qualität
der Gelenkflüssigkeit im betroffenen Gelenk wieder erhöht!

Therapieerfolge:

§ Linderung der Schmerzen
§ Entzündungshemmung
§ Schutz des Gelenks
§ Verbesserung der Beweglichkeit
§ Kurze Behandlungsdauer (1-5 Injektionen)
§ minimales Nebenwirkungsrisiko

Die Therapie kann unter bestimmten Umständen auch in
Tabletten-Kur durchgeführt werden, sprechen Sie einfach Ihr
Praxisteam Prof Dr. med. Völker an.

Mehr Informationen auf www.fit-und-mobil.info





3. Akupunktur

Die Akupunktur entstammt der traditionellen chinesischen Heilkunst des 2. Jahrhunderts v. Chr. und ist in Europa seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Entsprechend der chinesischen Lehre beruht das Wirkungsprinzip auf der Wiederherstellung der Regulation gestörter Funktionskreise. Dieses Prinzip hat große Wirkung auf muskuloskelettaler Schmerzen (Rückenschmerzen, Migräne) im Rahmen der häufig vorkommenden Hals- und Lendenwirbelsäulensyndrome. Alle WHO-Indikation für Akupunktur finden sie unten.

Die schmerzlindernde Wirkung wird aber nicht nur durch die Verbesserung der Funktionsabläufe zwischen Nerven Muskeln und Gelenken hervorgerufen, sondern auch durch die gesteigerte Wirkung körpereigener analgetischer (Schmerzsenkung bzw. Schmerzfreiheit) Substanzen wie Endorphine, Serotonin oder Noradrenalin.

Die Wirkungsweise der Akupunktur lässt sich nur aus dem chinesischen Verständnis von Gesundheit erklären: Der gesamte Organismus ist von einem dichten Netzwerk von Kanälen (Meridianen) durchzogen, durch die nach altchinesischer Auffassung das Qi (die Lebensenergie) mit ihren Anteilen YIN und YANG fließt. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, wiewohl als Gegenpole, wirksam. Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt zu körperlichen und seelischen Symptomen und auf Dauer zu Krankheit.

Durch die Reizung von bestimmten Punkten auf den Meridianen kann der Energiefluss reguliert werden – dadurch werden Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert, ein Zuwenig oder im Gegenteil ein Zuviel von Yin und Yang kommt wieder ins Gleichgewicht. Durch die Reizung von bestimmten Punkten auf den Meridianen kann der Energiefluss reguliert werden – dadurch werden Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert, ein Zuwenig oder im Gegenteil ein Zuviel von Yin und Yang kommt wieder ins Gleichgewicht. Schon die TCM kennt verschiedene Möglichkeiten, um auf die Akupunkturpunkte einzuwirken. Bei der klassischen Akupunktur werden Nadeln gesetzt, möglich sind aber auch die Reizung der Punkte durch Wärme (Moxibustion) oder durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur). Dank der Weiterentwicklung der Akupunktur im Westen entstanden moderne Verfahren wie Laserakupunktur und Punktsuch-Techniken.

Der Blick auf eine Akupunkturtafel mit den verschiedenen Meridianbahnen macht verständlich, warum zum Beispiel auch fern vom eigentlichen Schmerzgeschehen gelegene Akupunkturpunkte in der Behandlung eine Rolle spielen können. Um eine Krankheit wirkungsvoll zu bekämpfen muss der Arzt häufig den gesamten Meridian als Funktionskreis energetisch stabilisieren (also nicht nur eine lokale Stelle).

Als weitgehend nebenwirkungsfreie Therapiemaßnahme bietet sich die Akupunktur natürlich besonders bei älteren bzw. den Patienten an, die Medikamenten-unverträglichkeiten kennen oder fürchten bzw. wegen anderer Erkrankungen schon zahlreiche Medikamente einnehmen müssen. Weitere Vorteile sind die nahezu schmerzfreie Applikation sowie die unbegrenzte Wiederholbarkeit des Verfahrens.

Eine Behandlung dauert ca. 25 min. Die Kosten pro Sitzung sind gering. Für zwei Indikation übernehmen die gesetzlichen Kassen die Kosten einmal im Jahr (chronische Rückenschmerzen und Kniegelenksverschleiß). Die Praxis Dr. med. Völker hat die Kassenzulassung für Akupunktur.

Hier finden Sie eine Indikationsliste der WHO zur Akupunktur.

Häufige Indikationen sind im nebenstehenden Menü genauer beschrieben.

Indikationsliste für Akupunktur nach der Welt-Gesundheits-Organisation und der Forschungsgruppe Akupunktur

Die Akupunktur ist von der WHO seit den 70er Jahren als wirksame Methode anerkannt.

• Erkrankungen der Atemwege
• Akute Nebenhöhlenentzündung
• Akute Nasenschleimhautentzündung
• Allgemeine Erkältungskrankheiten
• Akute Mandelentzündung
• Bronchial- und Lungenerkrankungen
• Akute Bronchitis
• Lungenasthma
• Augenerkrankungen
• Akute Bindehautentzündung
• Zentrale Netzhauterkrankung
• Kurzsichtigkeit bei Kindern
• Linsentrübung ohne Komplikationen
• Erkrankungen der Mundhöhle
• Zahnschmerzen
• Schmerzen nach Zahnextraktion
• Zahnfleischentzündung
• Akute und chronische Rachenentzündung
• Magen- und Darmerkrankungen
• Krämpfe der Speiseröhre und des Magens
• Schluckauf
• Akute und chronische Magenschleimhautentzündung
• Übersäuerung des Magens
• Chronisches Zwölffingerdarmgeschwür
• Magensenkung (Gastroptose)
• Akute und chronische Dickdarmerkrankungen
• Akute bakterielle Magen- und Darmerkrankungen ( "Magen - Darm - Grippe" )
• Verstopfung
• Durchfall
• Darmlähmung (paralytischer Ileus)
• Neurologische Erkrankungen
• Kopfschmerzen
• Migräne
• Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerz)
• Gesichtsnervenlähmung
• Lähmung nach Schlaganfall
• Periphere Nervenstörungen
• Lähmung nach Kinderlähmung
• Morbus Menière
• Neurogene Blasenstörung
• Nächtliches Einnässen
• Rheumatoide Arthritis
• Orthopädische Erkrankungen
• Kopfschmerzen
• Rippenschmerzen (Interkostalneuralgie)
• Schulter-Arm-Syndrom
• Entzündung der Schultergelenkskapsel
• Tennisellbogen und Golfellbogen
• Ischialgie
• Lumbalgie
• LWS-Syndrom
• HWS-Syndrom
• Postdiscotomiesyndrom
• Suchterkrankungen (Rauchen, etc.)
• Unterstützung bei Diäten
• Unterstützend bei malignen Erkrankungen

Dr. med. Alexander Völker hat seine Ausbildung bei Deutschen Gesellschaft für Akupunktur
und Deutschen Akademie für Akupunktur in Berlin erworben und ist Mitglied in beiden Gesellschaften.

Informationen erhalten Sie auch unter www.akupunktur.de/lichtenberg, www.akupunktur-aktuell.de, www.akupunktur.de.




4. Die Low-Level-Laser Therapie

Die Entwicklung der Lasertechnik für den medizinischen Einsatz hat in den zurückliegenden Jahrzehnten immense Fortschritte gemacht. In vielen Disziplinen der Chirurgie gewann der hochenergetische Laser als Alternative zu Schnittmethoden immer weiter an Bedeutung.

Man nennt ihn daher auch Laserskalpell. Seit Anfang der 1970er Jahre, als man in Ungarn mit dem Low-Power-Laser erfolgreich zu therapieren begann, nahm die Bandbreite seiner Einsatzmöglichkeiten beständig zugenommen. Mit ihm entstanden viele neue nicht-invasive Formen im Bereich der Heiltherapie wie die Low-Level-Laser Therapie.

Einsatzbereiche der Low-Level-Laser Therapie

Indikationen für den Einsatz des niederenergetischen Lasers (Low Power Laser) sind zahlreich und insbesondere bei Schmerzzuständen am Bewegungsapparat erfuhr diese Therapieform einen beachtenswerten Aufschwung. Mit seiner Hilfe können Entzündungen und Schmerzen an den Gelenken erfolgreich behandelt werden, die auf altersbedingtem Verschleiß beruhen (Arthrosen).

Grundsätzlich sind zwei Methoden der Low-Level-Laser Therapie zu unterscheiden: die flächige Bestrahlung von Körperteilen und die gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten. Akupunkturpunktbestrahlung hat sich als Alternative zur Nadel-Akupunktur bewährt. Patienten mit Angst vor Nadeln (Nadelphobie) oder Kinder können sich dadurch schmerzfrei einer Akupunkturbehandlung unterziehen.

Typische Anwendungsbereiche der Low-Level-Lasertherapie sind:

• verschiedene Arten von Gelenkerkrankungen
• Tennisellbogen und Golfellbogen
• Fersensporn
• Achillessehnenreizung
• Sehnenverletzungen
• Sportverletzungen
• verschiedene Arten von Rückenschmerzen
• Tinnitus
• Ekzeme
• Gürtelrose
• Ulcus cruris
• Wundheilung

Wirkungsweise des Low-Level-Lasers

Der Low-Level-Laser wirkt sich therapeutisch besonders effektvoll auf die Regeneration von Zellen aus. Er hat entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte, stimuliert das Immunsystem und fördert auch die Wundheilung. Durch die Laserbestrahlung wird ferner der Stoffwechsel verbessert und die Zellteilungsrate erhöht.

Die entzündungshemmende Wirkung erzielt der Laser vor allem durch den Umstand, dass die Photonen - die Energie der Lichtstrahlen - vom Gewebe absorbiert werden. Im Gegensatz zum konventionellen Laser bewegt sich die Energie des Laserlichts im Milliwatt-Bereich. Die Wirkungsmechanismen des Low-Power-Lasers sind recht komplex.

Eine gesicherte Erkenntnis ist jedoch, dass der hohe Energiegehalt und die besonderen physikalischen Eigenschaften des Laserlichts für die guten Therapieerfolge verantwortlich sind. Der Laser durchdringt die Unterhautschichten und bewirkt eine heilsame Biostimulation des Stoffwechsels im Bindegewebe. Der große Vorteil der Therapie ist, dass sie absolut schmerzfrei ist, von den Patienten gut vertragen wird und keine Nebenwirkungen aufweist.

Studien zur Low-Level-Lasertherapie

Die Wirksamkeit der Low-Level-Laser Therapie, die gelegentlich angezweifelt wird, konnte durch zahlreiche empirische Studien belegt werden. So führte Mitte der 1990er Jahre Dr. med. Matteo Rosetto aus Basel eine Beobachtungsstudie an 41 Patienten zwischen 18 und 66 Jahren durch. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen verzichtete man bewusst auf eine begleitende Medikation. Die Resultate dieser Studie waren ausgezeichnet, denn 73 % der Patienten stuften die Wirksamkeit der Low-Level-Laser Therapie mit gut bis sehr gut ein. Eine andere doppelblinde Placebo-Studie, die mit chronischen Tinnitus-Patienten an der HNO-Uni-Klinik München durchgeführt wurde, bestätigte ebenso erfolgreich die Wirkungen der Low-Level-Laser Therapie. Bei Patienten mit chronischem Tinnitus ließen sich die Ohrgeräusche durch die Behandlung ganz erheblich reduzieren.

Die Technik

Für die Low-Level-Laser Therapie werden unterschiedliche Geräte angeboten. Je nach Anwendungsschwerpunkt für Akupunkturpunktbehandlung oder Flächenbestrahlung mit verschiedenen Leistungsstärken. Des Weiteren werden die Geräte verwendungsspezifisch für Orthopädie, Sportmedizin, Dermatologie oder Dentalmedizin angeboten. Viele der Geräte werden mit einem Wechselakku betrieben. Alle sind in Handhabung und Anwendung sicher. Einzig die Augen sowohl des Patienten, als auch des Therapeuten müssen geschützt werden. Hierfür sind spezielle Laserschutzbrillen erhältlich.

Angesichts wachsenden Misstrauens gegenüber medikamentösen Maßnahmen ist zu erwarten, dass sich die Low-Level-Laser Therapie als zeitgemäße und völlig gefahrlose Methode weiterhin einer weiter wachsenden Beliebtheit erfreuen wird.

Mehr Informationen zum Beispiel beim Deutschen Ärzteblatt.


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