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 Informationen zu Massagen und Krankengymnastik



Massage und Krankengymnastik gehören beide zum Bereich der Physiotherapie. Sie werden von Ärzten bei Beschwerden des Bewegungsapparates, aber auch bei sogenannten funktionellen Störungen innerer Organe oder bei Lymphstauungen verordnet. Was ist für Patienten zu beachten?

Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Es handelt sich dabei um eine Therapie, die aus Sicht des Patienten passiv erfolgt. Sie wird beispielsweise bei Beschwerden des Bewegungsapparats eingesetzt, wie Verspannungen und Schmerzen, aber auch bei funktionellen Störungen innerer Organe oder bei Lymphstauungen. Es gibt unterschiedliche Formen der Massage wie beispielsweise die klassische Rückenmassage oder Teilkörpermassagen. Grundsätzlich gelten Massagen als risikofrei. Bei frischen Muskelverletzungen (z. B. Muskelfaserrisse) sollten jedoch keine Massagen in den ersten 48 Stunden erfolgen. Auch bei Thrombosen oder Gefäßverletzungen sind Massagen nicht erlaubt. Die passende Massage kann der Arzt zusammen mit dem Therapeuten verordnen.Krankengymnastik ist der eher « aktive » Therapieteil. Dabei werden die Patienten unter Anleitung eines ausgebildeten Physiotherapeuten angelernt und traini ert, um bestimmte Bewegungseinschränkungen zu mindern. Dies kann sich auf spezielle Rückenübungen beziehen, aber auch auf bestimmte Trainingsmaßnahmen nach Bein-, Arm- oder Schulterverletzungen. Dabei ist es das Ziel, dass die Übungen unter Anleitung des Physiotherapeuten gezeigt werden und dann vom Patienten selbstständig und regelmäßig durchgeführt werden. Die Regelmäßigkeit bedeutet in der Regel auch, dass Sie die Übungen auch ohne Begleitung des Physiotherapeuten – in der von ihm vorgeschlagenen Häufigkeit – wiederholen. Mit den Übungen und dem andauernden Training soll eine langfristig bessere Beweglichkeit erreicht werden.

Physiotherapie wie auch Massagen können – in eingeschränktem Maße – von den behandelnden Ärzten verordnet werden. Wie bei jeder Behandlung muss der Arzt dabei auf die medizinische Notwendigkeit in Bezug auf die aktuellen Behandlungsleitlinien achten. So werden bei häufigen Rückenschmerzen vorwiegend aktive Therapieverfahren für den Patienten empfohlen und weniger die passiven Massagebehandlungen.

Außerdem gibt es in der Regel mengenmäßige Beschränkungen pro Verordnung und pro Quartal, so dass nicht unbegrenzt Anwendungen verordnet werden können. Durch die Versicherten sind pro Verordnung Zuzahlungen (ähnlich wie bei vielen Medikamenten) zu leisten.

Physiotherapie-Maßnahmen können zur Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes beitragen. Häufig haben krankengymnastische Übungen und Anleitungen eine langfristig bessere Wirkung als Massagen, da sich die aktive Mitarbeit und die Möglichkeit des eigenen Trainings nicht nur auf den Zeitraum der jeweils aktuellen Behandlung beschränkt.